Amphibio: 3D-gedruckte Unterwasser-Atemmaske.

Der in Japan ansässige Designer und Materialwissenschaftler Jun Kamei entwickelte mit dem Einsatz von 3D-Drucktechnologien ein Unterwasser-Atemgerät namens Amphibio. Hierbei kam ein von Kamei selbst entwickelter 3D-Druckfaden zum Einsatz. Der Klimawandel, vor allem das Schmelzen der Polarkappen und der damit verbundene Anstieg des Meeresspiegels, inspirierte den japanischen Designer Jun Kamei zur Entwicklung seiner 3D-gedruckten Amphibio-Atemmaske.

Amphibio’s Aufbau ähnelt dem von Kiemen und stellt eine Mischung zwischen Gerätetauchen und Freitauchen dar. Während die Maske einen längeren Unterwasser-Aufenthalt als ein Freitauchgang ermöglicht, wird zugleich die Ausrüstung, welche für das Gerätetauchen benötigt wird, reduziert. Die 3D-gedruckte Atemmaske vereint so die besten Eigenschaften beider Taucharten und verbessert diese sogar. Die 3D-gedruckte Unterwasser-Atemmaske wurde bereits für ein Patent angemeldet.

Der Materialwissenschaftler nahm sich bei der Entwicklung seiner Amphibio-Maske ein Beispiel an diesem biologischen Vorgang und nutzte hydrophobes sowie mikroporöses Material zur Herstellung. Dieses Material ermöglicht es theoretisch, Sauerstoff aus dem umliegenden Wasser zu extrahieren, während gleichzeitig Kohlendioxid entfernt wird.

Jun Kamei setzte auf 3D-Drucktechnologien zur Realisierung seiner Maske. Für dieses Vorhaben entwickelte der Materialwissenschaftler eigens einen 3D-Druckfaden, mit welchem der komplexe 3D-Druck der Unterwasser-Atemmaske ermöglicht wurde. Um die Maske schlussendlich 3D zu drucken, kooperierte Kamei mit einem Team des RCA-IIS Tokyo Design Lab – einer internationalen Kooperationsinitiative zwischen der RCA und der Universität von Tokio.


The in japan living designer and material scientist Jun Kamei developed with the use of 3d printing technologies an underwater respirator called Amphibio. Here, a 3d printing technology developed by Kamei was used. Climate change, especially the melting of the polar caps and the associated rise of the sea level, inspired the Japanese designer Jun Kamei to develop his 3d-printed Amphibio-breathing mask.

Amphibio’s construction is similar to that of gills and represents a mixture between scuba diving and free diving. While the mask allows a longer underwater stay than a free dive, the equipment required for scuba diving is reduced. The 3d printed breathing mask combines the best qualities of both types of diving and even improves them. The 3d-printed underwater breathing mask has already been filed for a patent.

During the development of his Amphibio mask, the material scientist took an example of this biological process and used hydrophobic as well as micro-porous material for the production. This material allows theoretically to extract oxygen from the surrounding water while at the same time removing carbon dioxide.

Jun Kamei bet on 3d printing technologies to realize his mask. For this project, the material scientist developed a 3d printing technology with which the complex 3d printing of the underwater breathing mask was made possible. In order to print the mask finally in 3d, Kamei cooperated with a team of the RCA-IIS Tokyo Design Lab – An international cooperation initiative between RCA and the University of Tokyo.

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