3D-Druckverfahren

Drei gängige Technologien für den 3D-Druck von Kunststoffen gibt es heute. Fused Deposition Modeling (FDM) schmilzt eine Reihe von thermoplastischen Filamenten und legt sie auf ein Druckbett, die Stereolithographie (SLA) verfestigt flüssiges Photopolymerharz mit einer Lichtquelle und das selektive Lasersintern (SLS) verwendet einen Laser zum Sintern von pulverförmigen Rohstoffen.

Fused Deposition Modeling (FDM) Stereolithography (SLA) Selective Laser Sintering (SLS)
Vorteile schnell,
kostengünstige Systeme und Materialien
hohe Präzision,
glatte Oberflächenstruktur,
vielfältige Einsatzmöglichkeiten
robuste funktionsfähige Teile,
totale Konstruktionsfreiheit,
keine Stützstrukturen erforderlich
Nachteile geringe Genauigkeit,
niedrige Details,
eingeschränkte Konstruktionskompatibilität
begrenztes Volumen des Bauraums, sensibel bei längerer Exposition gegenüber UV-Licht teure Anlagenteile,
raue Oberfächenbeschaffenheit,
begrenzte Materialmöglichkeiten
Anwendung Kostengünstiges Rapid Prototyping Funktionsmustererstellung,
Dentalanwendungen,
Schmuck-Prototyping und Gussteileherstellung,
Modellbau
Funktionsmustererstellung,
Kleinserien-, Überbrückungs- oder Sonderanfertigungen
Kosten Bausätze ab 300 €, 3D-Drucker der mittleren Preisklasse beginnen bei 2.000 €, und Industriesysteme sind ab 20.000 € erhältlich. Professionelle Desktop-Drucker beginnen bei 3.500 € und große Industriemaschinen sind ab 80.000 € erhältlich. Tischsysteme beginnen bei 10.000 € und industrielle Drucker sind ab 200.000 € erhältlich.

  • Zuletzt geändert: 2019/04/07 13:42
  • von pat